Arthrosehunde

So sehe & behandele Ich Arthrose

 

Die Krankheit Arthrose und die damit verbundenen Schmerzen ihrer Hunde sorgen nicht nur in Deutschland für viel Kummer unter Hundebesitzern, sondern in der ganzen Welt. Doch Arthrose ist keineswegs eine Sackgasse, in der sie mit ihrem Hund hilflos festsitzen.

Die Vision
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Es ist Zeit für eine Modernere Sichtweise

Die allgemein in der Tiermedizin angewandten Erklärungsmodell zur Entstehung von Arthrose und ihren Auswirkungen sind überaltert. Das zeigt uns ein Blick auf die neusten Erkenntnisse in der Humanmedizin, in der immer mehr das Lebensumfeld, Ernährung und Bewegung in den Mittelpunkt rücken, um die Erkrankung an Arthrose zu erklären. Und auch die Traditionell Chinesischen Medizin erkennt veränderte Lebensumstände, falsche Ernährung und Bewegung als Ursache der Gelenkerkrankung Arthrose - und das schon seit tausenden von Jahren. Wie richtig beide Ansätze liegen, zeigten die Hunde meines Praxisalltags. Und dennoch kommt in der Tiermedizin kaum "frischer Wind" in das Thema Arthrose.

Weder Gene, noch Alter ist schuld

Arthrose ist genetisch vererblich!

Dabei sind die Versuche Gelenkerkrankungen und damit spätere Arthrosen mittels Selektion in der Zucht zu elemineren lange kläglich gescheitert. Schlimmer noch: Die Anzahl der Hunde mit HD, ED, Spondylose und Arthrosen steigt ständig weiter an. Ein klarer Beweis dafür, dass Arthrose und ihre Gelenkvorerkrankungen wohl doch nicht genetische vereblich sind - oder?

Arthrose ist eine Alterserkrankung

Ja, es gibt sie: alte Hunde mit Arthrose. Doch es gibt immer mehr junge Hunde mit Gelenkarthrosen, die die Tierarztpraxisen bevölkern. Zum Teil sind schon Hunde im Alter von 2-3 Jahren betroffen. Hier liegt auf gar keinen Fall ein Verschleiß über viele Jahre vor. Andersherum gibt es aber genug alte Hunde, bei denen keine Arthrose zu finden ist.

Arthrose verursacht ihrem Hund Schmerzen

Gegen diese Aussage spricht, das es nicht wenig Hunde gibt, bei denen durch einen Zufall eine Arthrose festgestellt wird, da sie dafür keine Symptome zeigten. Was bedeutet, das Arthrose keine Schmerzen verursacht. Dafür spricht ebenfalls die Tatsache, das Hunde mit der entsprechenden Unterstützung - und ich meine keine Gabe von Schmerzmedikamenten - wieder vollkommen Beschwerdefrei Leben können.

Zuviel Bewegung macht die Gelenke kaputt

Tja, wie ist es mit der Bewegung? Hat zuviel oder zu wenig Bewegung tatsächlich einen Einfluss auf die Veränderung von Gelenken? Ja und Nein. Denn es gibt unzählige Hunde im Sport oder in bewegungsintensiven Berufen, die kaum Arthrosen zeigen. Und mindestens genauso viele Couch-Potatoes mit hochgradig erkrankten Gelenken. Nicht die Intensität der Bewegung, sondern die Qualität und Vielfältigkeit ist hier ausschlaggebend.

Arthrose entwickelt sich unaufhaltsam weiter

Wie kommt es dann, das es Hunde gibt bei denen sich die Fortentwicklung der Arthrose nicht nur verlangsamt hat, sondern sogar stoppte? Es gibt also die Möglichkeit den Verlauf zu beeinflussen.

Ich bin mir sicher, sie haben die eine oder andere Aussage schon gehört. Alle zusammen geben ihnen das Gefühl machtlos zu sein, doch das sind sie nicht. Ich lade sie ein mit mir eine neu Sicht auf Arthrose zu entdecken.

Bewegungsprogramme  & Stoffwechsel sind schuld

Auch wenn wir es nicht glauben wollen: Alle Hunde sind immer noch Raubtiere. Ihre Natur ist auf Ausdauer, das zurücklegen weiter Strecken und das schnelle Reagieren auf Tempo- und Richtungswechsel der Beute ausgerichtet. Dies bedeutet viele verschieden Gelenkradien und Bewegungsrichtung.

Der Hund wird immer mehr zum modernen „Menschen“

Die Lebensumstände unserer Hunde haben sich jedoch in den letzten 50 Jahren sehr geändert. Sie sind mehr den je in unseren Alltag involviert. Was an sich toll ist.

Doch dadurch leiden unsere Vierbeiner – ähnlich wie wir – aber auch immer mehr darunter, dass ihre Bewegungsvielfalt abnimmt. Statt dessen liegen sie stundenlang bewegungslos herum, nehmen anhalten bestimmte Körperhaltungen ein oder wiederholen immer wieder, reduzierte Bewegungen.

Bewegungsprogramme sind veränderbar…

Bewegung ist wichtig für die Gelenke, damit der Knorpel ausreichend ernährt wird. Doch es ist auf keinen Fall egal wie die Bewegungen ausgeführt werden.

Wiederkehrende minimale Bewegungsmuster oder anhaltend eingenommenen Körperhaltungen manifestieren sich auf Dauer und verändern die Bewegungsprogramme ihres Hundes.

Denn das Gehirn hat bestimmte Programme, die die am häufigsten genutzten Bewegungsabläufe abspeichern. Damit sorgt es dafür, das diese offensichtlich wichtigen Abläufe schnell und präzise umgesetzt werden können.

Gestörte Bewegungsprogramme – die erste Stufe zur Arthrose

Doch diese Programme tun noch mehr! In ihnen werden unter anderem auch die Spannungen für die Muskulatur vorgegeben, um diese Bewegungsmuster gesund ausführen zu können.

Ihr Hund besitzt 280 Skelettmuskeln, die mit Faszien – ein weiches, netzartiges Bindegewebe – eingefasst sind. Jedes Mal, wenn er ein Gelenk streckt oder beugt, ziehen sich bestimmte Muskelpartien und die damit verbundenen Faszien zusammen. Andere Muskeln dagegen geben nach und werden gedehnt.

Wenn ihr Hund aber nur noch etwa 10 % seiner Bewegungsmöglichkeiten ausschöpft, dehnt er seine Muskeln und Faszien nicht mehr in vollem Umfang. Mit der Zeit werden diese immer unnachgiebiger und kürzer. Sie „rosten“ sozusagen ein.

Diese Verspannungen und Verkürzungen lassen einseitige Belastungen im Gelenk entstehen.

Ein Beispiel aus der Praxis

Beim "Bei-Fuß" wie es in vielen Hundeschulen noch gelehrt wird beispielsweise, werden die Muskeln des Hundes auf der rechten Hals- und Körperseite immer in verkürzter Spannung gehalten. Er friert in einer nach rechts gebogenen und nach oben schauenden Haltung regelrecht ein.

Nimmt er diese Position sehr häufig ein, passen sich die Muskeln und Fazien des Hundes der Haltung an. Der Hund kann nach und nach eine gerade Körperhaltung nur noch schwer einnehmen, da die Muskeln der rechten Seite sich nicht mehr auf ihre natürliche Länge dehnen können. Man spricht dann von einer verkürzten Muskulatur.

Um sich dennoch wieder gerade zu machen, muss der Hund jetzt mit der linken Hals- und Körpermuskulatur einen größeren Gegenzug ausüben. Er baut damt eine über das normale Maß hinausgehende Gegenspannung in Bereich Hals und Rücken auf. So entsteht - auf der einen Seite durch die verkürzte Muskulatur, auf der anderen durch den starken Gegenzug - eine erhöhte Spannung auf die Gelenkflächen und Wirbelkörper der Wirbelsäule, die dazu führt, dass diese stärker aufeinanderpressen.

Dieser Druck reicht schon aus, um für den beginnenden Verscheiß an Knorpel, Bandscheiben und Knochen zu sorgen. Und ja: Der gleiche Prozess wird ausgelöst, wenn ihr Hund ein nicht korrekt ausgebildetes Gelenk hat. Wie zum Beispiel bei Hunden mit Hüftdysplasie oder Ellbogendysplasie. Nur werden die Bewegungsprogramme dann durch andere Faktoren verändert.

Der Körper misst & schützt

Überall im Körper sitzten spezielle Rezeptoren, die Zug- und Druckspannungen sowie Geschwindigkeiten bei Bewegungen messen. Diese Infos werden an das Gehirn weiter geleitet. Das Hirn "berechnet" nun den Verschleiß der Gelenk oder der Wirbelsäule. Ist dieser Verschleiß größer als die Fähigkeit des Körpers zur Reparatur - und hier spielt unter anderem auch der Stoffwechsel ein große Rolle - , schaltet das Gehirn einen Alarmschmerz im überlasteten Bereich, um die schädigende Bewegung zu vermindern.

Eine wichtigte Erkenntnis: Denn die Praxis hat uns gezeigt, das die Schmerzen tatsächlich unabhängig von der Arthrose-Schädigungen bestehen. Wird die Fehlspannung der Muskulatur abgeschaltet und die Versorgung verbessert, verschwinden auch die Schmerzen der Hunde.

Sie möchten wissen, wie sie ihrem Hund selbst helfen können? 

Dann schauen sie ´mal in unseren Arthrose-Leitfaden.

Sie erfahren in Schritt für Schritt - Anleitungen:

  • wie sie vorgehen sollten
  • welche Maßnahmen sie anwenden können
  • welche Mittel & Präparate ideal zur Unterstützung sind
  • wie sie diese dosieren müssen und vieles mehr

Die Arthrose-Therapie nach Arthrosehunde.de

Bei der von uns angewandten Unterstützung für Arthrose Hunde gibt es 3 Parts, die alle darauf abzielen die natürliche Balance im Körper des Hundes wieder herzustellen, um so Schmerzen abzustellen.

Ein wichtiger Punkt ist es, durch die vom Hund abgespeicherten Bewegungsprogramme zu verändern und so Bewegungsabläufe zu normalisieren. Dadurch werden krankhafte Muskelspannungen reguliert und der schädigende Druck auf die Gelenkflächen bzw. die Wirbelsäule reduziert. Der Alarmschmerz verschwindet in der Regel wie von selbst und das Fortschreiten der Gelenkveränderungen wird gestoppt.

Doch die Veränderung der Muskelspannung und der Bewegungsabläufe ist nur eine Maßnahme. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Regulierung des Stoffwechsels, da dieser elementar für die Reparaturfähigkeit der Gelenke und somit für die Erreichung der Schmerzfreiheit ist. Sie erinnern sich? Der Körper merkt, ob die Muskelspannung die Reparaturfähigkeit des Gelenks übersteigt. Habe ich eine normale Muskelspannung aber eine verringerte Reparaturleistung, dann verschleisst das Gelenk weiter. Also muss ich auch hier regulierend eingreifen. Dies geschieht in erster Linie durch die "Säuberung" des Körpers und die Anpassung der Ernährung an die speziellen Bedürfnisse eines Arthrose-Hundes.

Nicht zu vergessen ist die Versorgung eines akut Schmerz-Anfalls. Da wir unseren Hunden nicht genau vermitteln können, welche Bewegung für sie förderlich und welche schädigend ist, kommt es leider - gerade bei sehr lebhaften Hunden - immer wieder zu einer sogenannte aktivierten Arthrose. Der hier entstehende Schmerz hat einen deutlichen Unterschied zum Alarmschmerz. Er entsteht durch eine akute Überlastung und eine dadurch aufflammende Entzündung. Hier ist schnelles Handeln erforderlich und dies mit möglichst wenig Nebenwirkungen.

Hier bekommen sie eine Anleitung zur Unterstützung ihres Hundes - Zum Arthrose-Leitfaden

Die Visionärin dahinter - Eike Lubetzki

Die Arthrosespezialistin Eike Lubetzki beschäftigte sich schon immer gern mit dem Bewegungsapparat und Bewegungsabläufen. Doch durch die Erkrankung ihres eigenen Hundes Simon an Spondylose machte sie sich auf die Suche nach alternative Hilfmaßnahmen. Nach ihrer Ausbildung zur Hundephysiotherapeutin gab die Ausbildung in der traditionellen chinesischen Medizin für Tiere wichtige Anstösse dafür, das die Erkrankung Arthrose vielleicht ganz andere Hintergründe hat als allgemein angenommen und deshalb auch anders zu behandeln ist. Heute stecken über 10 Jahre praktische Erfahrung in ihrer Methode und sie ist eine anerkannte Arthrosespezialistin.

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