Arthrosehunde
So sehen und behandeln wir Arthrose
 

Die Krankheit Arthrose und die damit verbundenen Schmerzen ihrer Hunde sorgen nicht nur in Deutschland für viel Kummer unter Hundebesitzern, sondern in der ganzen Welt. Doch Arthrose ist keineswegs eine Sackgasse, in der sie mit ihrem Hund hilflos festsitzen.

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Viele Fragen - keine Antwort

Es gibt viele offene Fragen in Bezug auf Arthrose. Nicht nur die 4 auf der Start-Seite dieser Webseite. Das sind nur die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Und trotz aller Bemühungen kann die herkömmliche Tiermedizin diese Fragen immer noch nicht wirklich befriedigend beantworten.

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gibt es einen wichtigen Grundsatz: Wenn du nicht weiter kommst, überprüfe den Ansatz. Und das haben wir über 10 Jahre in der Praxis getan. Es stellte sich für uns heraus, das Arthrose nur ein Symptom ist und die eigentlichen Ursachen sehr gut zu behandeln sind!

So sehen wir die Entstehung von Arthrose & Schmerzen

Der Hund ist von der Natur darauf ausgerichtet große Strecken in raumgreifenden Bewegungen auf der Suche nach Beute zurück zu legen. Wie der Wolf würde er dabei locker 20 km täglich in lockerem Trab zurücklegen. Und nur während der Jagd hinter der Beute her sprinten. Dabei nutzt er sein Bewegungssystem mit allen Anteilen wie Gelenke, Muskeln oder Sehnen zu 100 %.

Hand aufs Herz: Laufen sie jeden Tag mit ihrem Hund 20 km im Trab?

Wenn sie so sind, wie die meisten Menschen, dann laufen sie zwar durchschnittlich 2-3 Stunden täglich mit ihrem Vierbeiner, aber nur noch Strecken von 4-8 km. Dafür liegt ihr Hund oft sehr lange zu Hause rum und wartet auf sie. Und deshalb nutzen die meisten unserer Hunde im Alltag auch nur noch 10% ihres Bewegungssystems!

Das liegt aber nicht daran, dass sie ein schlechter Hundebesitzer sind, sondern vor allem daran, dass unsere Hunde von unserer modernen Lebens- und Arbeitswelt genauso beeinflußt sind wie wir. Wir haben keine Veranlassung und häufig auch keine Zeit mehr, so lange Strecken mit unseren Vierbeinern zu laufen. Das lange Verfolgen von Jagdbeute oder eine tägliche Arbeit mit Hund - wie das Hüten von Viehherden - das gibt es nicht mehr wirklich.

Bewegungsprogramme sind schuld

Beschäftigungen wie Obidiens oder Tricks sind zwar gut für den Geist, ähneln aber von den Bewegungsabläufen unserem Arbeiten im Sitzen. Statt wechselnde Bewegungsradien und verschiedene Gelenkstellungen, fordern sie immer wieder die selben Bewegungen oder Körperhaltungen.

Auf der anderen Seite erwarten wir nach der langen Ruhephase über den Tag plötzlich Höchstleistungen mit Stopps und Sprints wie beim Spiel mit dem Nachbarshund, mit dem Ball oder beim Agility – ohne vorher dafür zu sorgen, dass die durch langes liegen eingerosteten Muskeln und Sehnen auch den Dehnungs- und Kraftanforderungen gerecht werden können.

Dazu kommen noch die Auswirkung der „modernen“ Ernährung und der teilweise sinnlosen züchterischen Veränderungen.

All diese Dinge sorgen nicht nur für eine generelle Unterversorgung des Körpers, sondern auch dafür, dass sich die immer wiederkehrenden minimalen Bewegungsmuster oder anhaltend eingenommenen Körperhaltungen manifestieren.

Denn das Gehirn hat bestimmte Programme, die die am häufigsten genutzten Bewegungsabläufe abspeichern. Damit sorgt es dafür, das diese offensichtlich wichtigen Abläufe schnell und präzise umgesetzt werden können.

Doch diese Programme tun noch mehr! In ihnen werden unter anderem auch die Spannungen für die Muskulatur vorgegeben, um diese Bewegungsmuster gut ausführen zu können.

Ihr Hund besitzt 280 Skelettmuskeln, die mit Faszien – ein weiches, netzartiges Bindegewebe – eingefasst sind. Jedes Mal, wenn er ein Gelenk streckt oder beugt, ziehen sich bestimmte Muskelpartien und die damit verbundenen Faszien zusammen. Andere Muskeln dagegen geben nach und werden gedehnt.

Wenn ihr Hund aber nur noch etwa 10 % seiner Bewegungsmöglichkeiten ausschöpft, dehnt er seine Muskeln und Faszien nicht mehr in vollem Umfang. Mit der Zeit werden diese immer unnachgiebiger und kürzer. Sie „rosten“ sozusagen ein.

Ein Beispiel aus der Praxis

Beim "Bei-Fuß" wie es in vielen Hundeschulen noch gelehrt wird beispielsweise, werden die Muskeln des Hundes auf der rechten Hals- und Körperseite immer in verkürzter Spannung gehalten. Er friert in einer nach rechts gebogenen und nach oben schauenden Haltung regelrecht ein.

Nimmt er diese Position sehr häufig ein, passen sich die Muskeln und Fazien des Hundes der Haltung an. Der Hund kann nach und nach eine gerade Körperhaltung nur noch schwer einnehmen, da die Muskeln der rechten Seite sich nicht mehr auf ihre natürliche Länge dehnen können. Man spricht dann von einer verkürzten Muskulatur.

Um sich dennoch wieder gerade zu machen, muss der Hund jetzt mit der linken Hals- und Körpermuskulatur einen größeren Gegenzug ausüben. Er baut damt eine über das normale Maß hinausgehende Gegenspannung in Bereich Hals und Rücken auf. So entsteht - auf der einen Seite durch die verkürzte Muskulatur, auf der anderen durch den starken Gegenzug - eine erhöhte Spannung auf die Gelenkflächen und Wirbelkörper der Wirbelsäule, die dazu führt, dass diese stärker aufeinanderpressen.

Dieser Druck reicht schon aus, um für den beginnenden Verscheiß an Knorpel, Bandscheiben und Knochen zu sorgen. Und ja: Der gleiche Prozess wird ausgelöst, wenn ihr Hund ein nicht korrekt ausgebildetes Gelenk hat. Wie zum Beispiel bei Hunden mit Hüftdysplasie oder Ellbogendysplasie. Nur werden die Bewegungsprogramme dann durch andere Faktoren verändert.

Der Körper misst & schützt

Überall im Körper sitzten spezielle Rezeptoren, die Zug- und Druckspannungen sowie Geschwindigkeiten bei Bewegungen messen. Diese Infos werden an das Gehirn weiter geleitet. Das Hirn "berechnet" nun den Verschleiß der Gelenk oder der Wirbelsäule. Ist dieser Verschleiß größer als die Fähigkeit des Körpers zur Reparatur - und hier spielt unter anderem auch der Stoffwechsel ein große Rolle - , schaltet das Gehirn einen Alarmschmerz im überlasteten Bereich, um die schädigende Bewegung zu vermindern.

Eine wichtigte Erkenntnis: Denn die Praxis hat uns gezeigt, das die Schmerzen tatsächlich unabhängig von der Arthrose-Schädigungen bestehen. Wird die Fehlspannung der Muskulatur abgeschaltet und die Versorgung verbessert, verschwinden auch die Schmerzen der Hunde.

Sie möchten wissen, wie sie ihrem Hund selbst helfen können? 

Dann schauen sie ´mal in unseren Arthrose-Leitfaden.

Sie erfahren in Schritt für Schritt - Anleitungen:

  • wie sie vorgehen sollten
  • welche Maßnahmen sie anwenden können
  • welche Mittel & Präparate ideal zur Unterstützung sind
  • wie sie diese dosieren müssen und vieles mehr

Die Arthrose-Therapie nach Arthrosehunde.de

Bei der von uns angewandten Unterstützung für Arthrose Hunde gibt es 3 Parts, die alle darauf abzielen die natürliche Balance im Körper des Hundes wieder herzustellen, um so Schmerzen abzustellen.

Ein wichtiger Punkt ist es, durch die vom Hund abgespeicherten Bewegungsprogramme zu verändern und so Bewegungsabläufe zu normalisieren. Dadurch werden krankhafte Muskelspannungen reguliert und der schädigende Druck auf die Gelenkflächen bzw. die Wirbelsäule reduziert. Der Alarmschmerz verschwindet in der Regel wie von selbst und das Fortschreiten der Gelenkveränderungen wird gestoppt.

Doch die Veränderung der Muskelspannung und der Bewegungsabläufe ist nur eine Maßnahme. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Regulierung des Stoffwechsels, da dieser elementar für die Reparaturfähigkeit der Gelenke und somit für die Erreichung der Schmerzfreiheit ist. Sie erinnern sich? Der Körper merkt, ob die Muskelspannung die Reparaturfähigkeit des Gelenks übersteigt. Habe ich eine normale Muskelspannung aber eine verringerte Reparaturleistung, dann verschleisst das Gelenk weiter. Also muss ich auch hier regulierend eingreifen. Dies geschieht in erster Linie durch die "Säuberung" des Körpers und die Anpassung der Ernährung an die speziellen Bedürfnisse eines Arthrose-Hundes.

Nicht zu vergessen ist die Versorgung eines akut Schmerz-Anfalls. Da wir unseren Hunden nicht genau vermitteln können, welche Bewegung für sie förderlich und welche schädigend ist, kommt es leider - gerade bei sehr lebhaften Hunden - immer wieder zu einer sogenannte aktivierten Arthrose. Der hier entstehende Schmerz hat einen deutlichen Unterschied zum Alarmschmerz. Er entsteht durch eine akute Überlastung und eine dadurch aufflammende Entzündung. Hier ist schnelles Handeln erforderlich und dies mit möglichst wenig Nebenwirkungen.

Hier bekommen sie eine Anleitung zur Unterstützung ihres Hundes - Zum Arthrose-Leitfaden

Die Visionärin dahinter - Eike Lubetzki

Die Arthrosespezialistin Eike Lubetzki beschäftigte sich schon immer gern mit dem Bewegungsapparat und Bewegungsabläufen. Doch durch die Erkrankung ihres eigenen Hundes Simon an Spondylose machte sie sich auf die Suche nach alternative Hilfmaßnahmen. Nach ihrer Ausbildung zur Hundephysiotherapeutin gab die Ausbildung in der traditionellen chinesischen Medizin für Tiere wichtige Anstösse dafür, das die Erkrankung Arthrose vielleicht ganz andere Hintergründe hat als allgemein angenommen und deshalb auch anders zu behandeln ist. Heute stecken über 10 Jahre praktische Erfahrung in ihrer Methode und sie ist eine anerkannte Arthrosespezialistin.

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